Ausmisten und entrümpeln – 15 Tipps für mehr Ordnung

Ordnung macht glücklich und gibt neue Energie

Gelegentlich sollten Sie in Ihrem Zuhause ausmisten und Dinge entrümpeln, die Sie schon länger stören und die Sie wirklich nicht benötigen. Je größer das Haus oder die Wohnung ist, umso mehr Möbel und Dekoration oder Kleidung sammeln sich im Laufe der Zeit an. Lassen Sie sich nicht von senti­men­talen Gedanken, sondern von Ihrem Wunsch nach neuer Energie und Platz für neue schöne Dinge leiten.

Was möchten Sie wirklich? Hinter­fragen Sie sich ehrlich!

In vielen Schränken und Schub­laden finden sich alte Smart­phones, nie gelesene Bücher oder Sachen, die Sie reparieren und dann wieder verwenden möchten. Doch wenn Sie ehrlich zu sich selbst sind: Wie lange liegen die Dinge bereits ungenutzt herum und haben Sie wirklich die Muse, ein bisher uninter­es­santes Buch zu lesen oder einen Stuhl neu zu lackieren, auf dem sowieso niemand sitzt? Lassen Sie sich nicht dazu verleiten, lediglich eine Verla­gerung vorzu­nehmen und den alten Stuhl zum Beispiel in den Keller zu stellen. Allein der Gedanke daran raubt Ihnen wertvolle Energie und nimmt Platz ein, den Sie eigentlich mit schöneren Dingen und der Lust am Leben füllen können.

Gehen Sie beim Entrümpeln syste­ma­tisch vor

Es ist einfach, einen nicht mehr funktio­nie­renden Kugel­schreiber in die Schublade (zu den anderen nicht mehr funktio­nie­renden Kugel­schreibern) zu legen. Das gleiche Prinzip gilt für Ihre Schmink­sachen und Acces­soires für die Haare, von deren Existenz Sie nach einem längeren Blick in den Badschrank gar nichts mehr wussten. Nehmen Sie sich Zeit und versuchen nicht, die ganze Wohnung an einem Tag auf Vordermann zu bringen. Planen Sie pro Tag und Arbeitsgang nie mehr als einen Schrank, eine Kommode oder maximal ein kleines Zimmer ein. Nun stellen Sie sich drei leere Kartons bereit, die Sie in die Kategorien „Behalten“, „Verschenken“ und „Entsorgen“ einteilen.

Beziehen Sie Ihre Familie mit ein

Gemeinsam geht das Ausmisten schneller. Außerdem haben Sie im Teamwork keine Gelegenheit, sich dem Trennungs­schmerz hinzu­geben und am Ende doch vor einer leeren Kiste mit der Aufschrift „Entsorgen“ zu stehen. Nicht nur Sie, sondern alle Famili­en­mit­glieder in Ihrem Haushalt nutzen den Platz in Schub­laden, um eigentlich nicht mehr gebräuch­liche Dinge aufzu­be­wahren und „für später“ aufzu­heben. Allein aus diesem Grund sollten Sie gemeinsam entscheiden UND natürlich gemeinsam anpacken. Nach vollendeter Arbeit darf es ruhig eine kleine Belohnung – zum Beispiel ein gemein­sames Eis mit Ihren Liebsten sein.

Haben Sie Mut zum Purismus

Überfüllte Regale, Ablagen ohne den kleinsten Spalt oder vollge­stellte Tische ziehen Staub an und benötigen wöchentlich viel Zeit für die Reinigung. Sehen Sie sich aufmerksam um und denken nicht, dass jedes Bücher­re­galfach zwangs­läufig voll sein muss. Manchmal ist weniger mehr, vor allem wenn es um Dinge geht, die Ihnen keine Freude bereiten und die Sie eigentlich nicht benötigen und auch in Zukunft nicht brauchen werden. Eine leere Anrichte, ein paar Lücken in den Regal­fä­chern und ein Tisch ohne Decke und Vase haben durchaus ihren Reiz und sorgen für eine moderne und cleane Aura. Tipp: Gerade kleine Figuren ziehen jede Menge Staub an und sind nur dann attraktiv, wenn sie sauber erstrahlen und dementspre­chend einmal pro Woche geputzt werden.

Freiräume geben Luft zum Atmen

Mit dem Thema Entrüm­pelung sollten Sie sich bereits vor der Anschaffung neuer Dinge beschäf­tigen. Denn wenn Sie perspek­ti­visch denken und einkaufen, können sich gar nicht so viele Dinge ansammeln. In den meisten Fällen ist es hilfreich, wenn Sie spontane Anschaf­fungen ausschließen und lieber eine Nacht über Ihren Gedanken schlafen. Hier zeigt sich, dass viele Dinge nur ein inniger Wunsch aber kein wirklicher Bedarf sind. Durch die Zeit, die Sie sich zum perspek­ti­visch überlegen schenken, schenken Sie sich gleich­zeitig Freiraum und eine harmo­nische Atmosphäre in Ihren vier Wänden.

Es empfiehlt sich, lieber häufiger kurz als einmal lang aufzu­räumen. Denn mit dieser Strategie müssen Sie die Entrüm­pelung nicht langfristig einplanen und schon Tage vor dem anberaumten Termin keine Lust verspüren. Das Ergebnis lohnt sich und lässt Sie nicht nur im Haus, sondern auch in Ihrer Seele platz für Neues haben.