Klimaanlage: Stromfresser oder erhoffte Abkühlung?

Welche Klima­anlage führt zum Erfolg?

Nach einer langen düsteren und kalten Jahreszeit freut sich so ziemlich jeder auf die ersten Sonnen­strahlen und einen schweiß­trei­benden Sommer. Doch der Klima­wandel lässt sich nicht mehr leugnen und die Sommer werden von Jahr zu Jahr heißer. Am Strand, See oder am hauseignen Pool lassen sich Tempe­ra­turen von über 30 Grad noch gut ertragen. Doch haben sich die Hauswände während einer ausge­dehnten Hitze­welle erst einmal aufge­heizt, wird es in den Räumen unerträglich. Zudem wird es im Hochsommer immer schwie­riger nachts genügend Schlaf zu bekommen, um am Arbeits­platz die gefor­derte Leistung zu erbringen. Kein Wunder, dass mittler­weile jeder zweite Deutsche mit dem Gedanken spielt, sich eventuell eine Klima­anlage anzuschaffen. An Angeboten mangelt es zum Glück nicht. Doch welche Klima­anlage bringt wirklich den gewünschten Effekt und welche Geräte könnten sich nach Inbetrieb­nahme als gnadenlose Strom­fresser entpuppen? Wir stellen Ihnen die drei gängigsten Varianten vor und zeigen Vor- und Nachteile auf.

Die Klima­anlage mit Festin­stal­lation

Hier handelt es sich um die Königin der Klima­an­lagen. Die fest instal­lierte Klima­anlage kühlt sowohl kleinere, wie auch größere Räume und besteht aus einem Innen­gerät und einem Außenteil. Beide Teile müssen außen und innen festmon­tiert werden. Diese Montage dient aller­dings nur zur Klima­ti­sierung eines Raums. Wünschen Sie es in der gesamten Wohnung oder im ganzen Haus schön kühl, benötigen Sie ein Multi-Split-Gerät. Hier besteht die Instal­lation der Klima­anlage aus der Montage eines Außen­geräts und der eines Innen­geräts für jeden Raum. Mit dieser Variante dürfte Ihnen ein angenehm kühles Raumklima gewiss sein. Schwierig wird es, wenn Sie in einer Wohnung ohne Balkon oder Terrasse wohnen. In den meisten Fällen wird Ihnen der Vermieter einen Strich durch die Rechnung machen, denn einer Außen­montage an der Hauswand wird er sicherlich nicht zustimmen. Aller­dings müssen wir wohl nicht betonen, wie teuer solch eine aufwendige Montage ist, oder? Im Fazit verraten wir’s Ihnen trotzdem.

Die mobile Klima­anlage (Die Monoblock-Variante)

Bei mobilen Klima­an­lagen sprechen wir entweder von Monoblock­ge­räten oder Split­ge­räten. Die erste Variante eignet sich für Personen, die es klein und praktisch mögen. Alles, was Sie für die Inbetrieb­nahme benötigen, ist ein gekipptes Fenster und natürlich auch eine Steckdose. Diese Klima­anlage ist eine clevere Two-in-One-Lösung, denn sowohl Wärme­ab­leitung, wie auch Kühlfläche sind in nur ein Gerät integriert. Die auf Rollen befind­liche Klima­anlage lässt sich so bequem in jeden Raum schieben, der ein wenig Kühlung nötig hat. Man muss nicht studiert haben, um den Nachteil des Monoblock­geräts zu erkennen: der Abluft­schlauch im gekippten Fenster. Dieser ist oft um die 10 cm dick und sorgt dafür, dass durch das gekippte Fenster immer wieder neue Warmluft in den Raum strömt. Dies führt mit Sicherheit zu einem erhöhten Energie­ver­brauch. Zudem tauchen immer mehr Testergeb­nisse auf, die einigen dieser Geräte eine nur mäßige Kühlleistung und einen höheren Geräusch­pegel bestä­tigen. Dies gilt jedoch nicht für alle Produkte. Ein Test in der eigenen Wohnung lohnt sich. Im Zweifelsfall bringen Sie das Gerät eben innerhalb von 10 Tagen wieder zurück.

Die mobile Klima­anlage (Die Split-Variante)

Bei einem mobilen Split­gerät muss Raum für ein Außen­gerät in Form eines Balkons oder einer Terrasse vorhanden sein. Innen- und Außen­gerät der Klima­anlage sind ebenfalls mit einem Schlauch verbunden. Anders als bei der Monoblock-Variante ist er hier jedoch viel dünner und es werden Strom und Kälte­mittel durch den gut isolierten Schlauch geleitet. Der Strom­ver­brauch dürfte hier etwas geringer sein, als bei einem Monoblock­gerät.

Klima­anlage – Das Fazit:

Es lässt sich nichts schön­reden. Die beste Leistung erzielt definitiv die teure fest montierte Klima­anlage. Doch jetzt müssen Sie stark sein. Preislich müssen Sie allein für die Montage der Klima­anlage mit etwa 1000 – 1500 Euro pro Raum (!) rechnen. Der monat­liche Strom­ver­brauch wird auch kräftig zu buche schlagen. Für den kleineren Geldbeutel lässt sich aber auch eine mobile Klima­anlage finden, die genügend Leistung erbringt. Die Preis­spanne für eine mobile Klima­anlage liegt zwischen 200 – 1000 Euro.