Möbel sicher transportieren | Hilfreiche Tipps

Möbel trans­por­tieren | Tipps für einen sicheren und einfachen Transport

Ob beim Umzug oder bei größeren Möbel­käufen – der Transport stellt die meisten Menschen vor eine Heraus­for­derung. Sollen Sie die Möbel demon­tieren oder im Ganzen trans­por­tieren? Wie wird es einfacher, zum Beispiel ein schweres Sofa oder einen Schrank über Treppen zu befördern und das Möbel sicher auf dem Trans­porter zu verstauen? Das Team von Möbel Rundel gibt Ihnen gerne hilfreiche Tipps für den Möbel­transport.

Eine gute Vorbe­reitung ist das essen­zielle Fundament

Die meisten Umzügler möchten, dass der Prozess des Trans­ports schnell überstanden ist. Da bleiben schwere Boards auch mal montiert oder die eigentlich abbau­baren Türen der Küchen­schränke am Möbel­stück. Das Resultat sind Rücken­schmerzen, Trans­port­schäden und nachträg­licher Ärger, der sich mit ein wenig mehr Zeit für die Vorbe­reitung vermeiden ließe. Demon­tieren Sie alles, was zerlegbar ist. Bei allen anderen Möbel­stücken nutzen Sie farbloses Klebeband für die Befes­tigung von Schub­laden und Schrank­türen, da diese in loser Form eine erhöhte Unfall­gefahr darstellen und selbst beschädigt werden könnten. Um auf Nummer sicher zu gehen, nutzen Sie Folie für den Schutz der empfind­lichen Fronten und Oberflächen. Damit Ihr Rücken nach dem trans­por­tieren von Möbel nicht schmerzt, empfehlen wir Ihnen den Einsatz einer Sackkarre. Ehe Sie mit dem handwerk­lichen Teil des Trans­ports beginnen, planen Sie die genaue Beladung des Fahrzeugs bereits in der Theorie. Schwere Möbel­stücke werden zuerst und auf dem Boden liegend verladen. Prüfen Sie auch die Spann­gurte auf eventuelle Schäden oder Fehlfunk­tionen.

Ausrei­chend Zeit einplanen und ohne Hektik aufladen

Sie haben Ihre Möbel zerlegt, optisch gleiche Bauteile mit einem Aufkleber als Hinweis versehen und die empfind­lichen Oberflächen geschützt. Nun beginnen Sie zuerst mit den schweren Möbeln, da diese zuerst auf dem Trans­porter verfrachtet werden. Im Rahmen der Vorbe­reitung haben Sie das Ladevo­lumen berechnet und in Erfahrung gebracht, welches Fahrzeug für Ihren Umzug oder den Transport vom Möbelhaus nach Hause optimal ist. Bei schlechtem Wetter wird eine gute Organi­sation noch wichtiger, denn Sie können Ihr Mobiliar nicht auf dem Gehweg stehen und nassregnen lassen. Schon beim Abtransport aus der Wohnung gehen Sie nach dem vorab ermit­telten Konzept vor und heben sich die schweren, zuerst zu verla­denden Möbel nicht bis zum Schluss auf. Trotz Sackkarre und starken Helfern: Gönnen Sie sich Pausen, atmen durch und geraten auch dann nicht in Hektik, wenn Sie den Termin für die Abfahrt bereits überschritten haben. Es ist ein Fakt, dass die meisten Möbel­schäden beim Trans­por­tieren nicht beim Arbeits­beginn, sondern zum Ende der Beladung entstehen. Bei eisigen Tempe­ra­turen sorgen Sie für einen schnee- und glätt­e­be­freiten Zugang, damit Ihre Helfer nicht mit den Möbeln auf dem Weg zum Trans­porter stürzen.

Besondere Vorsicht bei Echtholz­möbeln

Ein Transport von massiven Echtholz­möbeln ist eine ganz besondere Heraus­for­derung. Viele Möbel­stücke lassen sich nicht zerlegen und müssen aufgrund ihrer verklebten Verbin­dungen in einem Stück trans­por­tiert werden. Hinzu kommt, dass zum Beispiel ein Esstisch oder ein Board aus massiver Eiche über ein hohes Eigen­ge­wicht verfügt. Nun wollen Sie Kratzer auf der Oberfläche vermeiden, so dass Sie das Möbel mit Decken oder mit einer Folie schützen. Doch die Abdeckung erschwert das Handling und kann dazu führen, dass das wertvolle Möbel­stück aus der Hand rutscht und Schaden nimmt. Unser Tipp: Auch hier hilft die Sackkarre, wenn kein Trupp starker Männer zur Hand ist. Schützen Sie beim Tragen nur die Bereiche, die zum Beispiel mit der Sackkarre in Berührung kommen. Erst auf dem Trans­porter bringen Sie die Schutz­folie für die Oberflächen auf und zurren das gewichtige Möbel mit einem robusten Spanngurt fest. Auch wenn ein Massiv­holz­möbel unzer­legbar ist, sollten Sie das Innen­leben wie Schub­laden und Einle­ge­böden auf ihre Entfern­barkeit prüfen. Alles was Sie abbauen können, mindert das Gewicht und erleichtert das Trans­por­tieren deutlich.

Sie müssen einen Transport der Möbel nicht zwangs­läufig mit Freunden in Eigen­leistung vornehmen. Gerade bei einem großen Hausstand mit vielen schweren Möbel­stücken kann die Beauf­tragung eines Umzugs­un­ter­nehmens oder einer erfah­renen Spedition sinnvoll sein. Die Kosten eines profes­sio­nellen Trans­ports sind immer günstiger als Schäden, die bei Privat­mö­bel­trans­porten keine Seltenheit sind.