Typische Einrichtungsfehler im Schlafzimmer

Typisch und einfach vermeidbar – Einrich­tungs­fehler im Schlaf­zimmer sorgen für Unruhe

In kaum einem anderen Raum werden so viele Einrich­tungs­fehler gemacht wie im Schlaf­zimmer. Mit dem Argument, dass Sie in diesem Raum „doch nur schlafen“, schwindet der Fokus auf eine harmo­nische und stilis­tisch zu Ihnen passende Einrichtung. Die primäre Orien­tierung auf Funktio­na­lität, die falsche Beleuchtung oder zu wenig Stoff wirken sich nachteilig auf das Raumklima und damit auf Ihre Empfin­dungen im Schlafraum aus.

Ein harmo­ni­sches Gesamt­konzept steht im Fokus

Einrich­tungs­fehler in Schlaf­zimmern lassen sich einfach vermeiden, in dem Sie den Raum in seiner Gesamtheit betrachten und von der wahllosen Platzierung einzelner Möbel absehen. Mit wenigen Überle­gungen und Handgriffen schaffen Sie ein wohnliches Ambiente und damit einen Ort, an dem Sie sich von einem langen und heraus­for­dernden Tag im Beruf und im Privat­leben erholen. Dabei spielen Ordnung durch Stauraum, praktische und schöne Dinge sowie ein paar dekorative „Kniffe“ eine gleich­wichtige Rolle. Auch beim Spiel mit dem Licht sollten Sie mit Bedacht vorgehen und zugunsten Ihres Wohlbe­findens auf eine warme und beruhi­gende Licht­farbe zurück­greifen. Abgerundet wird das Einrich­tungs­konzept von warmen Wandfarben und harmo­nisch aufein­ander abgestimmten Designs der Möbel und der Textilien.

Wo steht das Bett am besten?

In den meisten Schlaf­zimmern steht das Bett irgendwo mittig an der Wand oder in einer Ecke. Das kann optimal sein, aber auch die gegen­teilige Wirkung erzielen. Ein falsch positio­niertes Bett ist der größte Einrich­tungs­fehler, den Sie auch mit dekora­tiven Details nicht beheben können. Ehe Sie sich für eine Bettpo­sition entscheiden, befragen Sie Ihr Bauch­gefühl und prüfen den Standort beim Probe­liegen. Die beste Position ist meist ein Standort, von dem aus Sie sowohl aus dem Fenster wie zur in den Raum führenden Tür blicken können. Probieren Sie es aus und vermeiden einen Fauxpas, der Ihre Nachtruhe nachhaltig beein­trächtigt. Ein großer und dennoch häufig gemachter Einrich­tungs­fehler ist das Bett, das entweder mit dem Kopfteil in Richtung Tür oder zu nah am Fenster gestellt wird.

Das Home Office und die Technik im Schlaf­zimmer

Es geht um Ihr Schlaf­zimmer. In diesem Raum wollen Sie zur Ruhe kommen, entspannen und fernab Ihrer täglichen Aufgaben einen Ort des Wohlbe­findens schaffen. In kleinen Appar­te­ments zieht das Home Office nicht selten im gleichen Zimmer wie Ihr Bett ein. Doch Hand aufs Herz: Möchten Sie beim Einschlafen auf die am nächsten Tag vor Ihnen liegende Arbeit oder auf die Steuer­do­ku­mente und auf Rechnungen blicken? Ein Büroar­beits­platz und weitere Technik (dazu zählt auch ein Fernseher) erweisen sich in Schlaf­räumen als wirklich störende und Ihre Gesundheit beein­träch­ti­gende Einrich­tungs­fehler. Hier geht es nicht primär um die Optik, sondern um die Strahlung der techni­schen Geräte.

Ordnung und die wichtige persön­liche Nuance

Das Schlaf­zimmer ist ein ruhiger Rückzugsort. Umso wichtiger ist die Ordnung, die Sie mit ausrei­chend Stauraum und prakti­schen Ablagen durch Nacht­schränkchen erzielen. Auch eine Tages­decke oder ein Bettkasten sind praktisch und schließen aus, dass Sie einen der größten Einrich­tungs­fehler begehen. Stapeln sich Kleider rund um Ihr Bett oder strahlt der Raum aus anderen Gründen Unruhe aus, beein­trächtigt das Ambiente Ihren Schlaf. Auch die fehlende persön­liche Nuance ist ein vermeid­bares Problem. Bringen Sie Ihre Lieblings­farben und mindestens drei liebge­wonnene Acces­soires in den Raum ein. Mit wenigen Handgriffen perso­na­li­sierten Sie das Schlaf­zimmer und schließen aus, dass Ihr eigenes Zuhause den Anschein eines unper­sönlich funktio­nalen Hotel­zimmers erweckt.

Wohntex­tilien – ein Must Have im Schlaf­zimmer!

Ein Parkett­boden ist edel und pflege­leicht. Doch mit einem Teppich schränken Sie seine Attrak­ti­vität nicht ein, sondern betonen den Raum und sorgen für eine optische und haptische Erwärmung. Zusätz­liche Kissen und Plaids verleihen dem Raum eine kuschelige Ausstrahlung und laden zur Entspannung ein. Bei Gardinen und Vorhängen sind weiche, duftige Materialien ein großer Vorteil. Schlafen Sie lieber vollständig dunkel und möchten das Licht während der Nachtruhe aussparen, sind Rollos und Jalousien aus dem Natur­ma­terial Holz oder aus Bambus ideal. Für Textilien bieten sich Baumwolle, Merino und Leinen oder Seide besonders gut an. Vermeiden Sie einen klassi­schen Einrich­tungs­fehler, der sich aus einer wilden Kombi­nation von Mustern und Farben ergibt.